Überdurchschnittliches Ergebnis trotz Corona

Die zahlreichen Lob- und Preisträger*innen der W3KI mit Abteilungsleiter und Klassenlehrer Uwe Arnold (Zweiter von rechts) und Klassenlehrerin Jutta Person (links).

Im Rahmen der regionalen Schulentwicklung hatte der Ortenaukreis beschlossen, ab 2018 an den Kaufmännischen Schulen Hausach ein „Kompetenzzentrum“ für die dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau zu etablieren.

Mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis schloss jetzt der erste Jahrgang seine Ausbildung ab. Abteilungsleiter und Klassenlehrer Uwe Arnold und Klassenlehrerin Jutta Person verabschiedeten ihre Schützlinge bei knapp 30 Grad Celsius im Schatten des Neubaus der KSH.

Auf bis zu acht Jahre Schulzeit an den KSH können es junge Menschen über die Laufbahn-Stationen Zweijährige Kaufmännische Berufsfachschule mit Abschluss Mittlerer Reife, dreijähriges Wirtschaftsgymnasium mit Abschluss Abitur oder zweijähriges Kaufmännisches Berufskolleg mit Abschluss Fachhochschulreife und dann noch einmal drei Jahre kaufmännische Ausbildung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau bringen. Auch in diesem Jahrgang fanden sich einige bekannte Gesichter, welche der kleinen, familiären Schule auf dem Hausacher Schulcampus die Treue gehalten hatten.

Die zweite Hälfte der Ausbildungszeit war geprägt von den beiden Lockdowns, welche die Auszubildenden für eineinhalb Schultage pro Woche und manchmal auch betrieblicherseits für die ganze Woche ins Home-Office gezwungen hatten, die Leistungen in den Prüfungen hätten aber gezeigt, dass auch aus bzw. in den Kinderzimmern gut gelernt worden sei, so Arnold und dankte den Betrieben für die gewohnt gute Zusammenarbeit.

In den Prüfungen selbst sei dem Corona-Jahrgang 2021 schon nichts mehr geschenkt worden, anders als noch beim Jahrgang 2020, für den im Eindruck der ersten Corona-Welle die Prüfungsmodalitäten noch spürbar entschärft worden waren, konstatierte Arnold. Für all diese Begleitumstände seien die Prüfungsergebnisse der 30 Absolventinnen und Absolventen mit 17 Loben und Preisen respektabel bis überragend gut, bilanzierte auch Klassenlehrerin Jutta Person, unter deren Regie das freiwillige KMK-Zertifikat Fremdsprachen abgeprüft wurde, und schritt gemeinsam mit Arnold zur Übergabe der Zeugnisse.

 

Lobe:

Ricarda Ehret (2,0) Albea GmbH, Friesenheim

Isabell Wopke (1,7) Armbruster GmbH, Steinach

Samira Gühr (1,9 G & Z GmbH, Steinach)

Robin Faißt (1,7), Matthias Blum (1,8), Anna Wälde (1,7), Hansgrohe, Schiltach

Alina Greß (1,7) Prototyp-Werke GmbH, Zell a. H.

Lena Repka (1,9) J. Schneider GmbH, Offenburg

Maren Bühler (1,9) Ullmann GmbH, Fischerbach

Janina Kinast (1,8) VEGA Grieshaber KG, Schiltach

 

Preise:

Katharina Jehle (1,2) Benz GmbH, Haslach

Elena Sum (1,5) Marius Vetterer (1,3) Duravit AG, Hornberg

Melissa Graf (1,5), Lennart Lehmann (1,5) Hansgrohe SE, Schiltach

Bettina Hug (1,4) Karl Knauer KG, Biberach

Pirmin Bonath (1,3) VEGA Grieshaber KG, Schiltach

 

Bestes Ergebnis beim KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch: Lennart Lehmann Hansgrohe, Schiltach (124 von 130 Punkten).