Mit dem Sport für andere etwas Gutes bewirken

Die 13 laufstarken Jungs mit Bärenkind Lia, Mama Maren Schmidlin und Sportlehrer Jochen Beck

Langen Atem bewiesen die Jungs der 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums der KSH mit ihrem Spendenlauf zugunsten des Bärenkindes und des Hausacher Pflegeheims.
Gemeinsam mit Sportlehrer Jochen Beck hatte die Gruppe entschieden, den Einschränkungen im Lockdown im Herbst durch ein individuelles Laufprogramm Rechnung zu tragen. „Wir mussten und wollten draußen unterwegs sein und mit unserem Sport auch noch für andere etwas Gutes bewirken“, umriss Beck die Motivation der Gruppe, den wöchentlichen Berglauf von der Tannenwaldhalle hoch zum Haseneckle zum Konditionsaufbau und zur Gewinnung von Spenden für einen guten Zweck zu nutzen.
Dabei ließ Beck den Schülern weitgehend freie Hand bei der Organisation und schnell waren Bärenkind Lia und das Hausacher Pflegeheim als Adressaten der Spendenaktion ausgewählt. Der gemeinsame Abschluss-Lauf fiel leider den immer restriktiveren Corona-Verordnungen zum Opfer und auch für die offizielle Spendenübergabe musste die Gruppe sich in Geduld üben.
Am Montagvormittag hat es dann endlich geklappt und Bärenkind Lia konnte gemeinsam mit Mama Maren Schmidlin die Spende über 421 Euro entgegennehmen, in gleicher Höhe wurde das Pflegeheim bedacht. „Lias Herz wird wohl nie einen Berglauf in dieser Form zulassen“, konstatierte Maren Schmidlin, aber ihre Gesundheit mache gute Fortschritte, so freut sich die Familie darüber, dieser Tage ein Jahr ohne stationären Krankenhaus-Aufenthalt feiern zu können. Mama Maren teilt sich mit ihrem Mann Marco, der ebenfalls am Wirtschaftsgymnasium Hausach sein Abitur gemacht hat, die erforderlichen Nachtdienste. Die Betreuung ihrer dreijährigen Tochter bleibe trotz aller Fortschritte weiterhin ein Marathonlauf, auf dem noch viele Etappen zu bestreiten sind, umso schöner, dass es auch lange nach dem eigentlichen Bärenadvent immer noch Aktionen für das Bärenkind gibt.
Auch bei den Schülern hinterlässt der Besuch des lebensfrohen Mädchens einen nachhaltigen Eindruck, wo sonst auf dem Schulhof der Flachs blüht, geht es für die Gruppe sehr still zurück ins Klassenzimmer.