Projektpräsentation BK1 ÜFA

Beginn:
Mo, 03.Jun.2019 um 21:29

Deutsch-KA WG12 1.-4. Stunde

Beginn:
Mi, 05.Jun.2019 um 12:25

KMK-Zertifikat KBS mündlich

Beginn:
Mi, 05.Jun.2019 um 19:41

Vortrag Prof. Bernecker WG 11 und 12, 3.-4. Stunde

Beginn:
Do, 06.Jun.2019 um 12:26

Schulfest 18-0 Uhr

Beginn:
Fr, 07.Jun.2019 um 22:15

Pfingstferien

Beginn:
Mo, 10.Jun.2019 um 19:42
Ende:
So, 23.Jun.2019 um 19:42

Projekttage BFW 2

Beginn:
Mo, 24.Jun.2019 um 19:54
Ende:
Do, 27.Jun.2019 um 19:54

Zentrale Klassenarbeit BK 1

Beginn:
Di, 25.Jun.2019 um 19:55

Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung WG 13

Beginn:
Mi, 26.Jun.2019 um 19:56

Projektpräsentation BFW 2

Beginn:
Fr, 28.Jun.2019 um 21:13

Besuch bei Mercedes-Benz in Rastatt

Die W3KI und Schüler und Schülerinnen der 11. Klassen des Wirtschaftgymnasiums vor einem Roboter in der Kundenempfangshalle.

Am vergangenen Mittwoch besuchten die angehenden Industriekaufleute der Klasse W3KI und Schülerinnen und Schüler aus der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums mit den Lehrerinnen Birgit Bosch und Jutta Person das Mercedes-Benz-Werk in Rastatt.
6500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in dem 1992 gegründeten Werk beschäftigt, zusätzlich noch einmal 1000 im angegliederten Industriepark, der einen großen Teil der benötigten Komponenten wie z. B. Autositze liefert. Jeden Tag werden im Werk zwischen 200 und 250 fabrikneue Wagen von den zukünftigen Besitzern selbst abgeholt, womit für die Kundinnen und Kunden die Überführungskosten entfallen.
Zunächst ging es über den langen, in halber Höhe der Halle montierten Besuchersteg durch eine der beiden Rohbauhallen, wo die Karossen von A- und B-Klasse, GLA und A-Klasse Limousine zusammengebaut werden. Auf den 140.000 Quadratmetern sind die Arbeiter und Arbeiterinnen auf Fahrrädern unterwegs, um zu ihren Einsatzorten zu gelangen. Die eigentliche Fabrikarbeit wird an zahllosen Roboterstationen geleistet, an denen die orangefarbenen Maschinen in einer millimetergenau abgestimmten Choreografie Teil um Teil zusammensetzen und weitergeben, bis das graue Gerippe fertig ist. Die Roboter sind alle geleast, was es dem Autobauer erlaubt, flexibel und stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. 4.500 Schweißpunkte müssen pro Karosse gesetzt werden, dazu wird geklebt und mit Laser gearbeitet. Trotz zunehmender Automatisierung ist die Belegschaft stetig gewachsen, denn das Werk wurde mehrfach erweitert. Nun werden allerdings die Flächen am Stadtrand knapp.
In der Montagehalle erwartete die Schüler und Schülerinnen eine große Enttäuschung. Statt mitzuerleben, wie aus einer Karosserie in nimmermüdem Ablauf ein komplettes Auto gezaubert wird, erlebten sie, was passiert, wenn in einem Just-in-time-System ein wesentliches Teil nicht pünktlich geliefert wird. Soweit das Auge reichte – alle Roboter und Fließbänder standen still, nur die Arbeiter drängten vorzeitig zur Kantine. Läuft alles normal, wird alle 80 Sekunden ein Auto fertig. Der Produktionsausfall könne aber kompensiert werden, so die Führerin, dafür werden z. B. Kapazitäten am Samstag genutzt oder ein anderes Werk springt helfend ein. Nur zweieinhalb Stunden sind Beschäftigte wie z. B. Mechatroniker übrigens an einer Station tätig, dann geht es an eine andere. Die Abwechslung dient der Gesundheit und Konzentration, sorgt aber auch dafür, dass alle alles können und damit auch flexibel eingesetzt werden können.
Das Neueste in Sachen Farben: Rot ist wieder in. Der neue Farbton ist Jeansblau und in Zukunft wird es auf den Straßen weniger funkeln und glänzen, denn ein Trend geht zur matten Lackierung. Kulturelle Unterschiede: In den USA steht man auf Sitze in Beige.