Elternsprechtag 18-21 Uhr

Beginn:
Mo, 04.Dez.2017 um 11:04

BFW2 Zentrale HV-Klausur Englisch

Beginn:
Mi, 13.Dez.2017 um 11:01

WG 13 Zentrale HV-Klausur Englisch

Beginn:
Do, 14.Dez.2017 um 11:05

2. GLK 15 Uhr

Beginn:
Do, 14.Dez.2017 um 11:06

WG 13 Zentrale HV-Klausur Spanisch B

Beginn:
Fr, 15.Dez.2017 um 11:07

WG 13 Zentrale HV-Klausur Französisch A und B

Beginn:
Mo, 18.Dez.2017 um 11:08

Weihnachtsferien

Beginn:
Fr, 22.Dez.2017 , ganztägig
Ende:
So, 07.Jan.2018

Besichtigung der Windräder an der Prechtaler Schanze

Einen interessanten Einblick in die Erzeugung regenerativer Energien verschafften sich die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Wirtschaft der Kaufmännischen Schulen Hausach im Windpark Prechtaler Schanze. Den Vortrag hatte sich die Klasse mit ihren Lehrern Matthias Dorn, Birgit Schwendemann und Hans-Michael Uhl zuvor in einem gut eineinhalbstündigen Aufstieg erwandert, pünktlich um 10:15 Uhr waren alle mehr oder minder geschafft auf 700 Metern am Windrad unterhalb des Bannsteins angekommen. Windgeschwindigkeit, Nabenhöhe, Rotorblatt-Durchmesser, Megawatt, schon nach wenigen Minuten war Stefan Böhler vom E-Werk Mittelbaden in seinem Element und umriss alle Aspekte dieser im Kinzigtal nicht allerorts unumstrittenen Form der Stromerzeugung. Informationen zu Lärmemissionen, Rücksicht auf die Tierwelt, lange Planungshorizonte und zu guter Letzt beim Gang ins Innere des Windrads interessante technische Details machten aus dem klassischen Wandertag (im Anschluss an die Besichtigung wurde noch zünftig mit kleineren Wegverirrungen durch den herbstlichen Wald nach Hornberg gewandert) eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art. Die technischen und wirtschaftlichen Details begeisterten durchweg und werden sicher im Physik- oder Mathematikunterricht noch einmal nachgerechnet werden. Dass sich die Windräder automatisch in bzw. aus dem Wind drehen, war vielen Schülern schon bekannt. Die sechs Standorte sind aber so gut gewählt, dass die Räder zusammen eine Strommenge erzeugen, die für 14.000 Haushalte ausreicht. In diese Leistung sei bereits eingerechnet, dass dank hochleistungsfähiger Steuerungscomputer inzwischen auch auf die Fluggewohnheiten der Fledermäuse Rücksicht genommen werden könne und die Räder sich bei gutem Fledermausflugwetter (kein Regen, kein zu starker Wind) automatisch abschalteten. Das Ausmaß an Hightech mitten im Wald ließ das Publikum nicht unbeeindruckt, lediglich die Geschichte von den in die Spitzen der Rotorblätter eingebauten Hochleistungsföne wollten die Schülerinnen und Schüler dem jungen Ingenieur nicht abnehmen.
Text und Bild: Matthias Dorn